Yucatan

Cancún

File 173Cancún ist die Anlaufstelle für den Tourismus auf Yucatán. Noch zu Beginn der 70er Jahre war Cancún kaum größer als ein Dorf mit mehreren hundert Einwohnern; heute wartet Cancún mit knapp einer halben Million Einwohnern auf und es reihen sich große Hotels an feinstem Sandstrand mit glasklarem karibischen Wasser aneinander.

 

File 314Jedes Jahr entstehen neue Hotelkomplexe, Vergnügungsparks und Golfplätze. Im zweiten Miami, wie Cancún wegen seiner vielen amerikanischen Touristen, Hotels und luxeriösen Einrichtungen in amerikanischem Stil genannt wird, ist man goldgichtig aufgehoben, wenn man einen traumhaften Badeurlaub mit den Vorzügen einer größeren Stadt verbinden möchte. Isla Mujeres, Playa del Carmen und Chichén Itzá und Tulum sind nicht weit entfernt und so bietet sich Cancún als Urlaubsort durchaus an. Wer jedoch hier ankommt und noch nach dem richtigen Plätzchen sucht, dem empfehlen wir, sich ein wenig weiter südlich in Richtung Playa del Carmen zu orientieren.

Geschichtliches:
Cancún war ursprünglich eine Insel, von Osten her von der Karibik, vom Westen her von der über 100km² großen Lagune Nichupte umgeben. Maya-Fischer hatten hier für ihr tägliches Verpflegung gesorgt und das ganze Gebiet glich einem Naturschutzgebiet. Wie man sagt hatte die Ehefrau eines ehemaligen mexikanischen Präsidenten so viel Gefallen an Cacún gefunden, dass sie einen Nationalfond zur touristischen Förderung dieser Region initiierte. Recht schnell waren Rechtsanwälte, Archäologen, Umweltexperten, Städteplaner, Designer, Bauherren und Banken zur Stelle, die diese Idylle in eine wahre Hotelburg verwandelten. Cancún wurde über einen Damm mit dem Festland verbunden und Palmen weitgehend abgeschlagen. Da der Sandstrand für die Hotelanlagen nicht ausreichte, wurde dieser stark erweitert, im September 1988 aber durch den Hurrikan Gilbert wieder zerstört. Heute ist der Sandstrand nicht sonderlich breit, dafür aber zumeist in Form des schneeweißen, feinen Korallensands. Hinter den Hotels zieht sich die Schnellstraße Paseo Kukulcán entlang, die nach etwa 25km wieder Festland erreicht.

 

Achten sie am Strand auf guten Sonnenschutz, gut geeignet ist auch die sogenannte Strandmuschel mit UV-Schutz.
File 323Neben weißen, pulverfeinen Sandstränden bietet Cancún  verschiedene Vergnügungszentren, erstklassige Hotels und einige archäologische Fundstätten. Einkaufsmöglichkeiten und Casino, zwei Golfplätze, unzählige Restaurants, einige Diskotheken sowie traumhaft gelegene Hotels machten Acapulco im Laufe der Jahre zunehmend Konkurrenz, so dass Cancún heute ungleich beliebter ist, insbesondere bei den Amerikanern. Wer ein wenig mehr von Mexiko selbst und nicht so turbulente Tage erleben, aber auf Badeurlaub nicht verzichten möchte, dem empfehlen wir ein Hotel weiter im Süden in der Gegend von Playa Del Carmen zu buchen.

 

File 320Das glasklare Wasser bietet hervorragende Vorausseetzungen zum Tauchen und Schnorcheln in einer Unterwasserwelt, in der über 500 verschiedene Tropenfische zwischen Korallenriffen leben. Das zweitgrößte Riff der Welt liegt gerade einige hundert Meter vor dem Strand und wartet mit wunderschönen Anblicken auf.
Auch Windsurfer und Sportangler kommen in Cancún auf ihre Kosten. Es gibt zumeist eine leichte Brise, die auch schon mal stärker werden kann. Für Sportangler gibt es diverse Angebote von örtlichen Agenturen (z.B. auf dem Paseo Kukulcán).
Disco: Wer abends weggehen möchte und die Diskotheken Cancun's unsicher machen möchte, geht ins Bulldog, ins Coco Bongo, das Dady'O oder in La Boom.
Bootsfahrten: Die Agentur Captainhook bietet Gästen eine Rundfahrt auf einem der beiden original nachgebauten spanischen Galleonen. Mit einer Kapazität für etwa 350 Gäste werden auf diesen Piratenschiffen Rundfahrten rund um das karibische Cancún mit Attraktionen veranstaltet.
Unterhaltung: Man kann sich für einen recht stolzen Eintrittspreis auf den Embarcadero-Turm fahren lassen, um dort einen traumhaften Ausblick über die Lagune von Cancún zu erhaschen. Die Internetseiten dazu stehen zwar schon, sind aber oft nicht zugänglich.

Schwimmer müssen in Cancún sehr aufpassen: Strömungen sind mitunter so stark, dass auch trainierte Schwimmer in lebensgefährliche Situationen kommen können. Wem das passiert, darf nicht in Panik geraten, denn das wäre der sichere Tod. Viel wichtiger ist es, Kräfte zu schonen und mit dem Strom seitwärts - 1-2 km weiter - auf das Land zuzusteuern. Aussichtstürme am Strand sind vorhanden, so dass die Chancen recht hoch sind, dass man gesehen wird. Zur Warnung der Badeurlauber sind am Strand - abhängig von der jeweiligen Sitiation - blaue, gelbe oder rote Flaggen ausgehängt.