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Valladolid
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Valladolid
liegt im Norden der Halbinsel Yucatán.
Sie wurde ursprünglich im Jahre 1542
um die Lagune Chouac-Ha
(langes Wasser) herum gegründet und
sollte als Ausgangsstation für den
jungen Francisco de Montejo
dienen (El Sobrino), der von hieraus den
Auftrag von seinem Onkel (El Adelantado)
erhielt, den Nordosten Yucatáns
zu "befrieden".
Am 28. Mai 1543 wurde die Siedlung schließlich
in Valladolid umbenannt,
und das umliegende Land wurde in 45 Teile
geteilt und an Spanier vergeben. Da jedoch
die Mosquito-Plage zu groß wurde,
erlaubte El Adelantado im
März 1545 den Einwohnern, in das
Gebiet um den Cenote Zací
umzusiedeln, das bis dahin Kultstätte
für die Cupul-Mayas
gewesen war. Den Namen Valladolid nahmen
sie mit.
Im Kastenkrieg spielte Valladolid
schließlich noch eine Schlüsselrolle.
Die Mayas hatten
nach vielen Jahren der spanischen Unterdrückung
Land wieder zurückerobert und in
vielen Städten die Oberhand gewonnen.
Nachdem Yucatán schließlich
jedoch Hilfe aus Mexiko bekam, verloren
sie den Kastenkrieg und
wurden verfolgt. Valladolid war schließlich
wieder in der Hand der Spanier.
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Heute stellt
Valladolid eine Art Knotenpunkt
für Überlandfahrten von und
nach Mérida
dar, wobei die in den 90er Jahren gebaute
Autobahn die Stadt um einigen Verkehr
entlasten sollte. Da die Autobahn jedoch
mautpflichtig ist, und die Mexikaner i.a.
viel Zeit haben, kann sich Valladolid
weiterhin eines regen Durchgangsverkehrs
erfreuen. Von Cancún
liegt Valadolid etwa 160 km entfernt,
und auf dem Weg nach Chichén
Itza (40 km entfernt) kommen eben
auch viele Touristen hier vorbei, um sich
einer Erfrischung zu erfreuen. Sie bleiben
jedoch meistens nicht länger als
eine Stunde, was sie i.a. nicht den Charme
der Stadt erkennen läßt. Wir
empfehlen, mindestens eine Nacht hierzubleiben,
um abends in den Gassen spazieren zu gehen
und die romantische Atmosphäre von
einigen Restaurants zu genießen.
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Das Leben in Valladolid
läßt sich am besten am Zócalo
verfolgen. Zwar herrscht hier während
des ganzen Tages reges Treiben, jedoch
richtig zum Leben erwacht der zentrale
Park erst gegen Abend,
wenn Pärchen verliebt
händchenhaltend auf- und abschlendern
oder für mehrere Stunden brav nebeneinander
auf einem der vielen Bänke sitzen.
Die sehenswerten Kirchen
und Klöster der Franziskaner
entstanden zwischen 1552 und
1560.
Preise in Valladolid
sind i.d.R. recht günstig,
und wer von Cancún
aus kommt, der wird hier das erste mal
bemerken, wie stark überteuert
die ganze Riviera Maya
ist im Vergleich zumm Rest von Mexiko.
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