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Mérida


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Mérida, die größte Stadt Yucatáns, wurde von Francisco de Montejo am 6. Januar 1542 gegründet und auf der damals bereits bestehenden großen Maya-Siedlung T'ho gebaut. Die Stadt verzaubert heute ihre Besucher durch ihre zahlreichen historischen Schätze und ist ein idealer Ort als Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Mayastätten in der Umgebung. Der Charme der 1,3 Mio Einwohner zählenden Stadt, die wegen ihrer ehem. Prachtbauten auch weiße Stadt oder zweites Paris genannt wird, verzaubert nicht nur Touristen, sondern auch Mexikaner, die nach ihrer Pensionierung von Mexiko Stadt aus hierher ziehen.
Merida
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Die Kirchen und Klöster der Stadt sind stille Zeugen des einstigen Glanzes der klösterlichen Orden, die drei Jahrhunderte lang einen starken Einfluß auf die mexikanische Kultur hatten. Im 19. Jht. erlebte die Stadt eine weitere Blütezeit, bedingt dirch den Export von Henequen-Agave und Sisal, die zur Seilproduktion dienten. So standen die bald wohlhabenden Einwohner Méridas in regem Geschäftskontakt mit Europa, insbesondere mit Frankreich. So läßt sich bis heute der Einfluß Paris auf die Architektur der großen Wohnbauten, Theater und Parkanlagen nachvollziehen. Insbesondere auf dem Paseo Montejo lassen sich diese leider oft verlassenen alten Prachtbauten ansehen.
 
Die Romantik Méridas kommt jedoch erst zu den Nachtstunden zum Vorschein. Dann nämlich zeigt sie ihre herrlich angestrahlten Kolonialgebäude in voller Pracht, Brunnen plätschern und auf den Straßen schlendern frisch Verliebte, entfernt von den Blicken ihrer Eltern.
Gourmets kommen in besonderer Weise auf ihre Kosten, da es in Mérida eine Vielzahl von Restaurants z.T. mit feiner europäischer, mexikanischer sowie gemischter Maya-Küche gibt. Es gibt ausreichend Hotels aller Preisklassen, die auch einen längeren Aufenthalt in der wunderschönen Stadt rechtfertigen.
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Mérida ist auch wegen seines Marktes bekannt, in dem quasi alles gekauft werden kann, wonach einem gerade ist. Souveniers aller Arten, Tücher, Schmuck oder alltägliche Produkte, alles kann man hier kaufen. Insbesondere ist Mérida jedoch wegen seiner Hängematten bekannt, und die können hier ebensogut gekauft werden, wie auf dem Zócalo. Wer etwas nicht findet, der trifft immer auf jemanden, der weiß wo es zu finden ist, bzw. der sogar für einen danach sucht. Jedoch vorsicht: handeln sollte man unbedingt, denn der Preis kann schon mal 10mal so hoch sein, wie er von Einheimischen bezahlt wird. Wer hier westliches Aussehen hat, der wird sofort für einen Amerikaner gehalten, und die über's Ohr zu hauen ist sozusagen Volkssport.

Sehenswürdigkeiten:
Casa de Montejo Palast des Stadtgründers Francisco de Montejo, im Jahre 1549 erbaut. Mit Stuck verziert wurde das Kolonialgebäude angeblich vor kurzem noch von den Nachfahren (16. Generation) bewohnt. Heute ist hier eine Bank. Es zählt heute zu den schönsten Kolonialgebäuden Mexikos, hat herrliche Innenhöfe und wundervoll geschmückte Innenfassaden.
Kathedrale Sie ist die größte und eine der ältesten Kirchen Yucatáns und wurde von 1561-1599 im Kolonialstil errichtet. So soll sie aus den Steinen der an dieser Stelle zuvor gelegenen Maya-Pyramide und einigen anderen in der Umgebung damals noch existenten Pyramidensteinen erbaut worden sein.
Iglesia San Cristóbal Diese Kirche zeigt sich in altem spanischen Stil.
Palacio Municipal
Dieses Rathaus mit einem hohen mittigen Uhrturm wurde 1735 erbaut. Hier wurde die Unabhängigkeit Yucatáns wurde am 15. September 1821.
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Palacio De Gobierno
Dieses Gebäude ist der Regierungspalast Yucatans. Er befindet sich an der Nordseite des Zócalo. Im Inneren befinden sich einige Malereien aus der Kolonialzeit, und wer sich als Fotograf einen besseren Blickwinkel verschaffen möchte, der kann hier von den Balkonen aus schöne Bilder vom Zócalo oder der Kathedrale machen.
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Parque Centenario Zwischen Calle 61 und Avenida de los Itzaes. Der Park hat u.a. einen Zoo.
Paseo Montejo
Der Paseo Montejo (nach dem Gründer Méridas benannt) ist die Prachtstraße Méridas. Sie ist gesäumt von vielen Kolonialbauten und wer Glück hat, der kann für 1-2 Dollar von einem umherstreifenden Wächter eine kleine Führung durch einen dieser Bauten erreichen.
Sonntags findet hier zumeist ein inoffizielles Rennen aller Jung-Autofahrer statt, die den Paseo mit ihren von den Eltern geliehenen Wagen rauf und runter rasen.
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Zócalo
Dies ist der zentrale Punkt Méridas, der Plaza de Independencia. Einst stand hier der Große Tempel, der nun Grünanlagen Platz gemacht hat, auf denen sich Einheimische wie Touristen die Füße vertreten. Abends schlendern hier Pärchen entlang, und wer das Geschehen ein wenig genießen möchte, der setzt sich eine Weile auf eine der vielen Bänke. Hier kann man sich die Schuhe putzen lassen oder einem der Künstler zuseh<en, die tagsüber oder auch abends ihre Vorstellungen der Öffentlichkeit präsentieren um anschließend mit dem Hut nach Geld zu fragen.
An der Südseite des Zócalo steht das Casa de Montejo, zur Nordseite steht das Palacio de Gobierno, zur Westseite steht das Palacio Municipal, zur Ostseite steht die Kathedrale. Die Orientierung ist von hier aus ein Kinderspiel: alle Straßen mit geraden Zahlen verlaufen von Norden nach Süden, alle ungeraden von Osten nach Westen.
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Museen:  
Museo de Antropología
Das Museum befindet sich im Palacio Cantón, Ecke Paseo de Montejo und Calle 43. Im Inneren finden sich einige Exponate zur Maya-Kultur. Wer in Chichén Itzá war und dort die geborgenen Fundstücke aus dem Cenote vermißt hat, der wird viele von Ihnen hier finden.
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Museo Nacional de Arte Popular
Das Nationalmuseum für Volkskunst befindet sich auf der 59. Straße, zwischen Calles 48 und 50. Hier findet man viele Beispieele zur traditionellen Mayakleidung sowie Masken für Zeremonien. In zwei Ausstellungen zeigt das Museum heute mehr als 1.800 Stücke.
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