|
|
|
|
| |
|
|
Izamal
|
 |
|
| |
|
|
| |
|
| |
|
|
| |
|
Die Gelbe Stadt
oder die Stadt der Hügel,
wie Izamal auch genannt wird, liegt
zentral inmitten der Halbinsel Yucatán,
etwa 65 km westlich von Chichén
Itzá und etwa 60km östlich
von Mérida
entfernt. Sie ist daher auch gut per
Tagesausflug von Mérida
aus oder aber auf dem Weg nach Cancún
bzw. Chichén
Itzá zu besichtigen. Die
wohlmöglich älteste Stadt
Yucatáns besaß ursprünglich
fünf Maya-Pyramiden. Ihre Geschichte
ist eng verbunden mit der religiösen
Eroberung der Spanier, die in z.T. grausamer
Weise den Katholizismus den Mayas
auferlegten. Heute besticht die Stadt
durch ihr einzigartiges Stadtbild,
das sich rund um das Franziskanerkloster
in gelb-weißem Gewand
zeigt. So sind auch die umgebenden Straßenzüge
mit ihren Häusern in diesen Farben
gehalten, was bis spät abends ein
fast romantisches Gefühl vermittelt.
Izamal kann man sehr gut zufuß
erkunden, da die Wege nicht weit sind.
Die wohl bedeutendste
Sehenswürdigkeit stellt das 1562
fertiggestellte Franziskanerkloster
dar, das auf einer der damals noch existierenden
Maya-Pyramiden gebaut
wurde, indem die Steine alter Maya-Ruinen
genutzt wurden. Bauherr war Friar
Juan Mérida gewesen.
|
|
|
| |
|
Ebenso
bekannt ist das Kloster aufgrund seines
Gründers Fray Diego de Landa,
der die indianischen Schriften
als Hexenwerk verbrennen ließ, und
der erst nach vielen Jahren reumütig
versuchte seinen angerichteten Schaden
durch eigene Aufschriften zu den Mayas
zu ersetzen. Heute kann man seine Statue
am südwestlichen Ende des Klosters
auf der Straße bewundern. |
|
|
|
|
| Im
Zuge des aufsehenerregenden
Papstbesuches im Jahre
1993, der viele Monate der Vorbereitung
erforderte, wurden auch alte Malereien
wiederentdeckt, die heute freigelegt
zur Rechten und zur Linken des Haupteingangs
zu sehen sind. Dem Papst zu Ehren
wurde eine Statue im Klosterkomplex
erreichtet, die sich nur wenige
Meter vor dem Eingang zur Kirche
befindet. |
Entdeckte
Malereien
|
|
|

Fray Diego de Landa
|
|
Papstbesucht
1993
|
|
|
Innenhof
des Klosters |
|
Aufgang
zum Klosterkomplex |
|
|
Bewundernswert sind
der restaurierte Altar,
das Fensterglass von St. Francis
von Asis sowie die vielen Statuen
entlang der Mauer.
|
|
Innenhof
des Klosters |
|
Innenhof
des Klosters |
|
Auf der zweiten
Etage befindet sich die Statue der Lady
von Izamal, Königin und Schutzpatronin
des heiligen Yucatáns. Bemerkenswert
ist das Plattgoldmalerei, Blumen und Wandmalereien.
Auf der ersten Etage befindet sich noch
ein Kirchengeschäft, das Postkarten
und andere religiöse Souveniers verkauft. |
|
|
|
|
Mit knapp
15.000 Einwohnern zählt Izamal
eher zu den kleinen Städten, die
jedoch genug Durchgangsverkehr verzeichnen,
daß die Stadt an der Hauptkreuzung
veranlaßt, einen Polizisten zur
Verkehrsführung zu postieren. Wenn
hier auch nur wenige Autos entlangfahren,
so gibt es zumindest einen Job mehr.,
auch wenn es den Polizisten sichtlich
langweilt.
|
Verkehrsregelung
|
|
In Izamal
sind heute drei der ursprünglich
12 Maya-Pyramiden teilweise restauriert.
Insbesondere die Kinich Kakmo Pyramide
(sie war dem Sonnengott geweiht) soll
in den kommenden Jahren stark wiederhergestellt
werden, aus Mangel an Geld gehen die
Arbeiten jedoch nur schleppend voran.
|
|
|
|
|
|
| |
|
| |
|
| |
|
|
|
|
|
|
|