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Für Uxmal kann
man sich gut einen halben Tag Zeit nehmen;
es gibt genug zu sehen, und wer abends
wiederkommt, der hat die Möglichkeit,
der Sound-&-Light-Show
beizuwohnen (Luces-Sonidos). Sie ist
von allen Shows in dieser Art auf Yucatán
sicherlich die beste.
Wir empfehlen, sich gutes Schuhwerk
mitzunehmen, insbesondere, wenn man
die Pyramiden besteigen möchte.
Es ist erlaubt, die große Pyramide
zu besteigen; dabei sollte man sich
jedoch nicht überschätzen,
denn die Stufen sind sehr steil.
Des öfteren sind bereits Touristen
abgestürzt, insbesondere wenn Mütter
durch Kleinkinder abgelenkt sind oder
plötzliche Gewitter aufkommen.
Wer also klettert, sollte sich vorsehen.
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| Die Pyramide
des Zauberers (Pyrámide del
Adivino) |
Die
45 Meter hohe Pyramide
des Zauberers oder
(oder Pyramide des Wahrsagers)
hat ein kegelförmiges
Aussehen, das im Gegensatz
zu vielen anderen Maya-Pyramiden
abgerundete Ecken
aufweist. Zwei Treppen
führen bis nach oben,
eine steilere auf der Westseite
(vorsicht beim Klettern,
hier sind schon öfter
Touristen gestürzt)
und eine weniger steile
an der Ostseite. Die Treppe
an der Ostseite führt
zum sog. Tempel IV,
der sich auf der obersten
Plattform der Pyramide befindet.
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Die
Pyramide wurde insgesamt
wie man heute weiß
vielfach um- bzw. überbaut.
Insgesamt kann man von einer
4-maligen Überbauung
ausgehen, wobei man den
Tempel I auf
das Jahr 569 n.Chr.
datiert. |
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Nonnenviereck
(Cuadrángulo de las
Monjas)
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| Das
Nonnenviereck ist von allen seinen
vier Seiten von Palästen
umgeben, wobei die Ecken
jeweils offen gelassen wurden.
Der Name dieses
Konstruktes besagt jedoch nichts
über seine ursprüngliche
Funktion, sondern wurde von den
spanischen Eroberern so gegeben,
die eine Ähnlichkeit zu Klosteranlagen
des christlichen Mittelalters
darin sahen. Besonders schön
erhalten sind die kunstvoll verzierten
Fassaden, die sich
jeweils über den Eingängen
in einem bis zum Dach reichenden
Band am West- und Ost- und Südbau
entlaang ziehen. |
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Palast
des Gouverneurs (Palacio del Gobernador)
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Der
Palast des Gouverneurs steht auf
einem künstlichen Sockel,
zu dem eine breite Treppe
in dessen Mitte hinaufführt.
Architektonisch ist der Palast
in drei Körper aufgeteilt,
zwei seitliche kleinere und einen
großen mittleren. Das Gebäude
mißt knappn 100 Meter
in seiner Länge, wobei 13
Türöffnungen Zugang
zu den Innenräumen gestatten,
davon 11 von der Ostseite. Während
der größte Innenraum
um die 20 Meter mißt, ist
der kleinste gerade mal 2,5 Meter
lang.
Die Westseite des Palastes bietet
keinen Zutritt zu den insgesamt
20 Kammern. Man
schätzt, daß das Gesamte
Baumaterial dieses Werkes um die
500.000 Tonnen
beträgt. Über den Eingängen
verläuft entlang des gesamten
Gebäudes eine Fassade aus
Steinfries, die sich aus kleinen
Mosaiken zusammensetzt. Dieses
Relief untersetzt mit Abbildern
des Sonnengottes und von Chaac-Masken
zieht sich auf einer Fläche
von fast 1.000 m²
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| Haus der
Schildkröten (Casa de las Tortugas) |
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Das Haus der Schildkröten
liegt direkt neben dem Palast
des Gouverneurs. Es trägt
seinen Namen, da in der Zierleiste
des oberen Simses kleine, fußballgroße
Schildkröten eingelassen
sind. Unter dieser, um das ganze Gebäude
herum reichenden Leiste, ziert ein Fries
aus kleinen Säulen
das Haus. Der Rest der Fassade ist schlicht
und ohne nennenswerte Verzierungen gehalten.
Die Schildkröten stellen das Symbol
des Wasserkults dar, da das wichtigste
Lebensmittel - der Mais
- von der Menge des stets in dieser
Region knappen Wassers
abhing. Man sagt, daß auch heute
noch vereinzelt Maya diesem Kult anhängen.
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| Ballspielplatz
(Juego de Pelota) |
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Der Ballspielplatz von
Uxmal liegt zwischen dem Nonnenviereck
und dem Palast des Gouverneurs.
Die ursprünglichen Tribünen,
die sich an den beiden Seiten des Spielfeldes
auf einer Erhöhung befanden, sind
leider heute zerstört. Eine nähere
Beschreibung zu den Ballspielen geben
wird auf den Seiten zu Chichén
Itzá. Man vermutet aufgrund
von Inschriften, daß
der Platz um das Jahr 649 n. Chr.
erbaut worden war. Eine weitere Inschrift
bezeichnet das Jahr 901 n. Chr.,
wobei man hierbei vermutet, daß
es sich um eine Erweiterung
bzw. den Ausbau des Ballspielplatzes
handelt.
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| Platform
des Jaguars (Plataforma de los Jaguares) |
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| Große
Pyramide (Gran Pyrámide) |
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Ursprünglich erstreckte
sich die Große Pyramide von Uxmal
über neun Ebenen.
Sie wurde teilweise restauriert, teilweise
erkennt man noch den Puuc-Stil
an ihrer Fassade.
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| Taubenhaus
(Casa de las Palomas) |
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Nur etwa 250 Meter
westlich der Großen Pyramide
liegt das sog. Traubenhaus, das
einige Ähnlichkeit
mit dem Nonnenviereck
aufweist. Der Innenhof ist etwa
65 Meter lang und
20 Meter breit.
Besonders augenscheinlich ist
der Dachkamm; er
steht auf großen tragenden
Säulen und seine Struktur
ist durch kleine fensterartige
Öffnungen gekennzeichnet,
die dem Haus seinen Namen gaben:
es sieht tatsächlich so aus
wie ein Taubenschlag.
Ursprünglich war dieser Dachkamm
mit Skulpturen und
anderen Dekorativen
geschmückt, die jedoch im
Laufe der Jahrhunderte verwittert
bzw. heruntergefallen waren. Einige
von Ihnen konnte man noch am Boden
finden.
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| Südtempel
(Templo Sur) |
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| (Estructura
Del Chimez) |
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| Der Bogen
(El Arco) |
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| Tempel
des Friedhofs (Cuadrángulo
del Cementerio) |
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Etwa 200 Meter westlich
des Ballspielplatzes befindet sich dieser
sog. Tempel des Friedhofs. Die vier
Gebäude dieses Tempels
liegen um einen viereckigen Innenhof
herum, an dessen Nordseite sich die
zugehörige Pyramide befindet. Seinen
Namen erhielt der Tempel aufgrund von
Todesmotiven wie Totenköpfe
und Knochen, die an der Basis auf einer
Seite der Pyramide vier kleine Plattformen
schmücken. Auf der Westseite des
Gebäudekomplexes befindet sich
das einzige Gebäude, das bereits
restauriert wurde. Es ist ein besonders
gutes Besipiel für die Puuc-Stil-Architektur.
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| (Estructura
de los Falos) |
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| Säulengruppe
(Gruop de las Columnas) |
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| Platform
der Stelen (Plataforma de las Estelas) |
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15 flache und lange
Monolithen mit reliefartigen Darstellungen
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| Pyramide
der alten Frau (Pyrámide de
la Vieja) |