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Tulúm
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der
Blick aufs Meer
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El Castillo
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Blick nach Süden
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Knappe
130 km vom
Touristenort Cancún
entfernt liegt Tulúm, ein
ehem. Wirtschaftszentrum der alten
Mayas, das seine
Blütezeit vor der Ankunft
der Spanier auf Yucatán
zwischen 1.200 und 1.400 n. Chr.
hatte. Obwohl sie erst nach dem
Einfall der Tolteken in Chichén
Itzá zu mehr Einfluß
und Bedeutung kamen, gibt ein
Stein mit der Jahreszahl 564 n.
Chr. darüber Aufschluß,
daß es die Maya-Stätte
an sich bereits lange zuvor gegeben
haben muß.
Heute ist Tulúm ist die
einzige Maya-Stätte, die
direkt am Meer gelegen
ist. Obwohl sie für die Archologie
eher eine untergeordnete Bedeutung
hat, liegt sie für den Besucher
doch besonders malerisch gelegen.
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Es empfiehlt sich, früh
morgens oder geegen späten Nachmittag
hier zu sein, da gegen Vormittag viele
Busse mit Heerschaaren von Touristen
aus Cancún
herbeiströmen und es bis etwa 16
Uhr recht voll auf dem vergleichsweise
kleinen Gelände ist. Zudem sind
wegen der schrägen Sonnenstrahlen
die schönsten Aufnahmen
früh am Morgen bzw. gegen späten
Nachmittag zu machen.
Die Öffnungszeiten
sind morgens von 8 Uhr (im Winter ab
9 Uhr) bis Nachmittags 17 Uhr. |

Touristen-Zug
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Der
Parkplatz ist Gebührenpflichtig
und wer den 10-Minuten-Marsch bis zum
Eingang der archäologischen Stätte
scheut, der kann sich mit einer Touristenbahn
fahren lassen. Rechts am Kassengebäude
vorbei ist dann der Eingang
zum Gelände. |

Kassengebäude
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Tulúm - in Maya bedeutet
es soviel wie Festung - war
Anlaufpunkt für Händler aus den
unterschiedlichsten Regionen, und so entwickelte
sich hier eine eigenartige Mischung
architektonischer Maya-Stile. Der
augenscheinlichste Bau - er steht hoch erhoben
über dem Wasser - ist der dem Gott
Kukulkán gewidmete El
Castillo, dessen Stuckfiguren noch
heute zu sehen sind. Das nahegelegene Observatorium
, der Templo de los Frescos,
zeigt einige noch recht gut erhaltene Malereien
von Maya-Göttinnen.

Plataforma
Residential
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Feiner
Sandstrand
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El Castillo
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beim
Nordwest-Eingang
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Blick nach Süden
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Blick
nach Süden
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Blick nach
Süden
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Blick aufs Meer
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neugieriger Gecko
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Templo de las Pinturas
(Tempel der Gemälde): Dieser
Tempel steht vom Ausgang in gerader
Linie zum Castillo. Er wurde in unterschiedlichen
Epochen zwischen 1400 und 1450 erbaut
und man kann heute nich seine dekorativen
Masken und Wandgemälde bewundern.
Man geht heute davon aus, das es das
letzte in dieser Stätte erbaute
Gebäude darstellt. Leider konnten
die Fresken und Wandmalereien nicht
mehr gut restauriert werden, zuviel
ist inzwischen verwittert.
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El Castillo (Schloß,
Tempel des herabsteigenden Gottes):
Benannt nach einer Figur, die
das Symbol einer herabstürzenden
Sonne darstellt, ist El
Castillo das größte
und wahrschienlich auch das bedeutendste
Gebäude in Tulum.
Es entstammt mehreren Bauperioden,
was recht gut zu sehen isst, wenn
man das Gebäude einmal umrundet
hat: während der Mittelteil
neu erscheint, können an
der Nord- und Südseite noch
Teile des alten Gebäudes
ausgemacht werden.
Der
Tempel besteht aus einer
Vorhalle aus
Säulen, zwei Innenräumen
und dem eigentlichen Heiligtum.
Leider ist inzwischen der
Zugang zum Tempel versperrt,
da zuviele Besucher Beschädigungen
verursacht haben.
Der herabstürzende
Gott ist nur eines von ursprünglich
drei Stuckfiguren, die über
dem Eingang der Säulenhalle
zu finden ist. Obwohl man
vermutet, daß der
Regengott Chaak
auch hiermit angesprochen
wurde, ist die Bedeutung
der Figur noch nicht vollends
geklärt. |

El
Castillo
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El
Castillo
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El
Castillo von vorne
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Templo
de Los Frescos (Freskentempel):
Der Freskentempel ist
aufgrund seines ehem. Schmucks
einer der für Tulúm interessantesten
Tempel überhaupt. Er entstand in
mehreren Bauphasen, wobei die jeweils
neue der zuvorigen Phase übergestülpt
wurde. Ihn schmückt eine Fassade
sowie Fresken, die noch heute grün-blaue
Farben erkennen lassen. Man
erkennt erst bei genauerem Hinschauen,
daß es sich hier um Opferungen,
Gottheiten (Zwillingsschlange) und Darstellungen
zum Maiskult handelt. Er scheint der
älteste Tempel in
Tulúm zu sein. Im Inneren befinden
sich schöne Wandmalereien,
die noch recht gut erhalten sind (leider
inzwischen abgesperrt). Ursprünglich
hielt der Überbau des Freskentempels
mit Stuckfiguren geschmückt,
die jedoch heute nicht mehr vorhanden
sind. |
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Templo
del la Serie Inicial (Tempel der Initialserie):
Die Fassade wird durch Stuck verziert.
Im Inneren des Tempels fand man die Stele
mit der ältesten Datierung für
Tulum. |
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Gran Palacio
(Großer Palast):
Er liegt quasi direkt vor El Castillo,
auch bekannt als Struktur 25 (Estructura
25). |

Estructura
25
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Casa Del Cenote
(Haus des Cenotes):
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Casa Del
Cenote
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Templo
Miniatura (Miniaturtempel):
Diese kleinen Miniaturtempel wurden möglicherweise
als Schreine für Opferungen
genutzt. Sie stehen an der Nordostseite
des Territoriums, sind jedoch zu klein
um hineinzugehen. |

Miniatur-Tempel
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Templo
del Dios del Viento (Tempel des Windgottes):
D dieses Gebäude wird auch Estructura
45 genannt. Er wurde auf einem
runden Fundament erbaut,
ist selbst jedoch rechteckig
in seiner Form und hat nur einen Eingang.
Die Oberseite der Tempelfassade zieren
zwei modellierte Stuckstatuen.
Von hieraus kann man wahrscheinlich die
schönsten Bilder vom Castillo schießen,
allerings nur früh mnorgens, da man
ansonsten Gegenlicht hat. |

Tempel
des Windgottes
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