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Kabah
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Kabah
liegt auf dem Weg zwischen Uxmal
und Campeche
an der Caretera Federal 261. Sie
liegt, wie auch Uxmal, Labná und Sayil
in der hügeligen Puuc Region. Das Wort
Kabah bedeutet "Herr der starken Hand".
Sie ist assoziiert mit der Figur, die sich am
Eingang zur alten archeologischen Fundstätte
befindet.
Kabah war im 11. und 12. Jht. n.Chr. nach Uxmal
(etwa 37 km entfernt) wohl die zweitwichtigste
Stadt der Mayas in Nord-Yucatán. Das
Kernareal umfaßt etwa 1 km², wobei
noch Gebäude im weiteren Umkreis zu finden
sind, die jedoch nicht mehr zum kulturellen
Zentrum gehören. Auch hier kann man leicht
sehen, daß noch viel Geld nötig ist,
um Ausgrabungen voranzutreiben.
Die sog. Sacbés, also die
weißen Wege in Kabah, ziehen sich von
Norden nach Süden. Sie waren auf diese
Weise mit Uxmal und
wahrscheinlich sogar mit Sayil
und Labná verbunden,
wo man ebenfalls Sacbés beobachten
kann. Sog. Cenotes (Brunnen zur
Opferung) gibt es in Kabah nicht. |
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| Triumpfbogen
(Arco Triunfal) |
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Der große Triumpfbogen
befindet sich auf der Westseite von Kabah,
etwa zwischen der großen Pyramide und
dem Haus der Hexe. Er erhebt sich dort, von
wo aus der Weg (sacbé) nach Uxmal startet.
Es handelt sich hierbei um den für die
Maya-Architektur typischen Bogen, dessen Wölbung
auch für Deckenkonstruktionen in vielen
anderen Bauwerken genutzt wurde. Der Archeologe
Ponciano Salazar hatte vor
einigen Jahrzehnten den Torbogen wieder aufrichten
lassen, da der obere Teil zusammengefallen
war und lange Zeit hindurch daniederlag.
An der Westseite des Bogens lassen sich noch
Spuren roter Farbe entdecken, ebenso wie unter
dem mittleren Gesims. Man vermutet daher,
daß der Torbogen ursprünglich rot
bemalt gewesen war.
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| Die
Große Pyramide (Gran Teocalli) |
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Diese Pyramide war sicher
eine sehr bedeutende gewesen. Obwohl sie wie
der Palacio Teocalli auf einer natürlichen
Erhöhung erbaut wurde,
ist sie heute leider weitgehend zerstört.
Die Konstruktion soll verschiedene Terrassen
und einige Treppen aufgewiesen
haben. Reste einer der Treppen sind noch an
der Südseite der Pyramide zu sehen. Zerfallene
Mauern und Pfeiler lassen
sich noch auf der Pyramide selbst finden.
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| Der
Palast (Palacio Teocalli) |
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Der große Palast ist
wahrscheinlich deswegen noch recht gut erhalten,
weil er auf einer natürlichen Erhebung
erbaut wurde. In ihm befanden sich über
30 verschiedene Räume, von denen heute
vielleicht noch die Hälfte existiert.
Zwei Treppen führten ursprünglich
zu dem Palast, die jedoch heute stark zerstört
sind.
Die Fassade ist im altbekannten Puuc-Stil
erbaut, allerdings mit kleinen Säulen.
Von der Nordseite sowie der Westseite führt
jeweils eine Treppe (heute weitgehend zerstört)
herunter, die schließlich zusammentreffen
und auf den Maskentempel weisen. Die Osttreppe
führte zudem ein Stockwerk tiefer.
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| Codz
Poop (Maskentempel - Templo de las Mascaras) |
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Der Palast der Masken ist
wahrscheinlich die bedeutendste Gebäudekonstruktion,
die in Kabah bisher freigelegt wurde.
Hier reihen sich in einer Länge von etwa
45 Metern gute 250 Masken des für die
Puuc Region typischen Regengottes
Chaac an- und übereinandern.
Viele der Nasen sind im Laufe der Jahrhunderte
leider abgebrochen, wobei auch der Tourismus
dafür Sorgt, daß herumliegende
uralte Steinverzierungen mitgenommen werden.
Oberhalb und unterhalb dieser Masken befinden
sich Dekorationen von in sich verflochtene
Schlangen. Durch die Nase des Regengottes
- sie dient als Treppe - gelangt man zu den
5 Eingängen, die wiederum in 10 Räume
im Inneren führen.
Überreste des Daches zeigen,
daß sich hier ursprünglich einen
Dachkamm im Chenes-Puuc-Stil
befand. Gegenüber des Maskentempels befanden
sich zwei fast identische Skulpturen,
die wahrscheinlich Teil der gesamten Dekoration
ausmachten. Eine der Skulpturen befindet sich
heute im Antropologischen Museum von Mexiko
Stadt.
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| Tempel
der Säulen (Templo de las Columnas) |
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| Haus
der Hexe (Casa de la Bruja) |
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