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Cobá
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Cobá
ist recht gut von Playa
Del Carmen bzw. Cancún
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mit Tulúm sollte
man hierher unbedingt unternehmen, sofern man in
einem Hotel an der Ostküste Yucatáns
untergebracht ist.
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Der
ehem. Stadtstaat Cobá liegt 47 km nordwestlich
von Tulúm
und entgegen vieler Empfehlungen durchaus gut
an einem Tag von Playa
Del Carmen aus und sogar von Cancún
aus zu erreichen. Wir empfehlen, früh morgens
aufzustehen (6 Uhr) und gegen 7 Uhr auf der
Autobahn zu sein. Man hat so die Möglichkeit
Cobá und Tulúm
an einem Tag ohne zuviel Stress zu sehen, und
es bleibt noch ausreichend Zeit, um den Abend
auf der Rückfahrt in einem der kleineren
Orte an der Riviera Maya zu verbringen.
Cobá liegt tief im Dschungel
und ist von vielen Seen umgeben,
fünf davon liegen im Südwesten der
archäologischen Stätte (Laguna Cobá,
Laguna Macanxoc, Laguna Xkanha, Laguna Zacalpuc
und die Laguna Sina A Kal). Die Laguna
Cobá (Krokodile zu sehen) liegt
direkt am Eingang, wo sich auch der Paktplatz
befindet. |
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Bislang ist
Cobá wegen Geldmangel
nur wenig erforscht worden; dennoch hat
sich in den letzten Jahren viel getan,
so daß zunehmend mehr der alten
Gebäude freigelegt wurden und das
Touristengeld zumindest teilweise auch
für Restaurationen genutzt werden
kann. Zuerst entdeckt wurde Cobá
im Jahre 1891 von dem Österreicher
T. Maier, mit den ersten
Ausgrabungen hatte man jedoch erst im
Jahre 1929 begonnen. Trotz systematischer
Erforschung des gesamten Gebietes, liegen
noch die meisten Gebäude verborgen,
und ein Archäologe hätte wohl
einen Lebenstraum, wenn er hier mit genügend
Geldmitteln die Geheimnisse freilegen
dürfte.
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| Die
Stadt wurde in der Mitte eines besonders
großen Netzes von Wegen (Sacbé)
gebaut, die hier zusammenliefen
und verschiedene Maya-Siedlungen
miteinander verbanden. Wesen der
Sacbés war es, daß
auf geebnetem Untergrund große
Mengen an Kalkstein
eingepresst wurden, wobei die Wege
zwischen 4-5 Metern breit waren,
aber bis zu über 100 km Länge
aufweisen konnten. Sie waren Handelswege,
aber auch Wege, die zu Kriegsmärschen
oder aber einfach nur zur Verbindung
zwischen Zeremonialstätten
genutzt wurden. Cobá ist
eine der bedeutendsten Stätten,
in der man diese Art von Sacbés
sehr schön beobachten kann.
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Man vermutet,
daß Cobá In ihrer Blütezeit
(ca. 300-1.000 n.Chr.) etwa an die 40.000
Einwohner aufwies. Bewohnt war Cobá
hingegen bis in das 15. Jht. n. Chr. hinein,
als eine der letzten Maya-Stätten.
Der große Vorteil dieser Stätte
liegt in der Zugänglichkeit zu Wasser,
denn im Gegensatz zu den meisten anderen
Maya-Stätten Yucatáns, die
zumeist durch Cenotes an
Wasser gelangten, war das Wasser hier
durch Seen frei zugänglich. |
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Um
Cobá zu entdecken benötigt
man gutes Schuhwerk, denn
die etwa 6.000 Bauten verteilen sich auf
einer Fläche von fast 70 km².
Die Ruinen sind vom Dschungel noch größtenteils
verdeckt und man muß einige Wege
zurücklegen, wenn man das Areal erkunden
möchte. Die unzähligen Wege,
zwei Pyramiden, verschiedene
Bauten, der Cobá-Platz,
Malereien, der Chumuc-Nul-Platz
(Hauptbau ist eine Stuckpyramide) und
der Mascanxoc-Platz (direkt
an einem See gelegen) - sie alle liegen
im Urwald verborgen. Wer zufuß nicht
so fit ist, der hat noch die Möglichkeit,
direkt hinter den Ballspielplatz am Haupteingang
ein Fahrrad auszuleihen,
um die Wege per Drahtesel abzufahren.
Es ist gerade die Ursprünglichkeit
und der Entdeckerinstinkt, der die Besichtigung
dieser Stätte so interessant machen. |
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Ballspielplatz |
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Die Stele
20 befindet sich nur knapp 60
Meter entfernt vom Fuße der Nohoch-Mul
Pyramide. Sie stellt eine Herrscherin
dar, die zwei Untergebene oder Gefangene
zu ihren Füßen hat. Am oberen
Rand lassen sich einige Hieroglyphen ausmachen.
Verschiedene Mutmaßungen von Archäologen
gehen davon aus, daß Cobá
nicht nur gute Handelsbeziehungen zu Tikal
unterhielt, sondern auch familiäre
Beziehungen dazu führten, daß
herrschenden Einfluß auf Cobá
hatten. |
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