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Chicanná
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Chicanná liegt in der
Rio Bec Gegend, nur wenige km
entfernt von Hermigero,
Becán, Xpujil
und Rio Bec selbst.
Die Stätte wurde erst im Jahre 1966
netdeckt, und zwar von dem Archäologen
Jack D. Eaton, der zu der Zeit
in Becán tätig
war. Der ursprüngliche Name der Stätte
ist nicht bekannt, wegen seiner archetektonischen
Merkmale aber wurde dieser Ort Chicanná
genannt: Haus des Schlangenmundes.
Die meisten Gebäude in
Chicanná stammen aus der klassischen
Periode (600 - 830 n. Chr.). Im Gegensatz
zu Becán aber
sind die Gebäude in Chicanná nicht
um einen Platz herum gebaut, sondern sie stellen
eher einzelne flache Bauwerke
auf kleineren Plattformen dar.
Insbesondere aber findet man in Chicanná
Skulpturen und schmuckreiche
Architektur, etwas was in Becán
vergleichsweise weniger vorherrscht. Pfade
führen zu den einzelnen Gebäuden,
die in Chicanná wie gesagt ein wenig
auseinander stehen.
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| Struktur
XX |
Die Struktur XX
ist wahrscheinlich das interessanteste
Gebäude von Chicanná. Es
handelt sich dabei um einen zweistöckigen,
recht stark verzierten Tempel, der eine
Art Innenhof besitzt,
von dem aus verschiedene Treppen zu
Räumen nach unten führen.
Auf der Rückseite
führt eine Treppe
nach oben, und teilt sich dort, um zu
zwei unterschiedlichen Kammern
zu führen.
Der obere Teil des Tempels ist mit großen
Masken verziert.
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| Struktur
XI |
Bei dem Gebäude
XI vermutet man, daß es
sich um eines der ältesten Gebäude
der Rio-Bec-Gegend handelt.
Zwei ehemalig schön dekorierte
Wände schmückten
einst dieses Haus, deren Innenräume
nun ebenfalls stark verfallen sind.
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| Struktur
I |
Hierbei handelt es sich
um das größte Gebäude
von Chicanná, direkt am großen
Platz, an dem auch die Strukturen II
und III zu finden sind. Seine Architektur
steht für den typischen Rio-Bec-Stil:
zwei nicht besteigbare Türme
mit einer Reihe von Eingängen zu
drei Reihen von nicht miteinander verbundenen
Räumen. Sehr schön zu sehen
ist der noch gut erhaltene Fries
im Frontbereich des Tempels, der ebenfalls
den Rio-Bec-Stil hervorhebt.
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| Struktur
II |
Die Struktur II
ist das Gebäude, das die meisten
Besucher am interessantesten finden.
Begeisternswert ist die schwere
Architektur dieses einstöckigen
Gebäudes, die besonders gut erhalten
ist. Die große und schöne
Maske das Gottes Itzmaná
jedoch ist das Highlight dieses Tempels.
Sie schmückt den Eingang des Tempels.
Es sind die Augen der Schlange,
die auf den Eintretenden starren, und
der Mund der Schlange
(Chicanná), durch den man gehen
muß, um ins Innere zu gelangen.
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| Struktur
III |
Bei der Struktur III
handelt es sich um eine kleine
Platform, auf der heute nocch
eine Reihe von Säulen
stehen. An der Ostseite der Plattform
erhebt sich eine kleine Pyramide, gerade
ein paar Meter hoch.
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| Struktur
VI |
Dieses Gebäude
steht an der Südost-Seite des großen
Platzes. Es ist mit einem falschen Stockwerk,
also einem Dachkamm geschmückt,
ähnlich wie man es aus Labná
oder Sayil kennt.
Eine schön verzierte Fassade umringt
den Eingang, der Zutritt zu einer Reihe
von Kammern gewährt. |
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